Hermann Hunziker, Landschaftsmaler
  • 1840 geboren am 30.Mai in Aarau als Nachkomme einer alten Aarauer Familie von Schultheissen- und  Textil-fabrikanten
  • 1858 Matura an der Kantonsschule Aarau. Chemiestudium an der ETH Zürich. Assistent.
  • 1861 Abbruch des Studiums und Eintritt ins Familienunternehmen. Reisen und Bergsteigerei (gilt  als Erstbesteiger, der Blüemlisalp). Portraitmalerei und Aquarelle und erste Landschaftsbilder.
    Reisen durch Frankreich, Italien, Deutschland, England, Schottland?
  • 1870 Heirat mit Pauline Wydler. Aktivdienst als Artillerieoffizier?
  • 1871 Austritt aus der Buntweberei?
  • 1878 Zwei Jahre Studienzeit in München, Freundschaft mit Adolf Stäbli, Diethelm Meyer und vor allem Otto Frölicher, der sein Mentor ist.
  • ?1879 wurde seine Ehe geschieden
  • 1880 Wieder in Aarau schafft er in aller Zurückgezogenheit ein malerisches Oeuvre, das der Münchner Schule, später der eher der Ecole de Barbizon zugeordnet werden kann.
  • 1882 Vorstandsmitglied des Aarg.Kunstvereins
  • 1987 Heirat mit Martha Fleiner
  • 1894 Geburt der Zwillinge Gerold und Werner Hunziker
  • 1910 21.Januar, Tod nach längerer Krankheit in Aarau
  • 1928 Beteiligung von 5 Landschaften aus Privatbesitz an einer Ausstellung des Aargauer Kunstvereins
  • 1984 bringt sein Enkel, der Musiker und Maler Dominique Hunziker, sein Werk erstmals eine breitere an eine breitere Öffentlichkeit. Nebst einer Gesamtschau in der Galerie 6 in erscheint das Buch Hermann Hunziker -Paysages intimes (Verlag Galerie 6, Aarau,1984).
  • 1991 Ausstellung in der Galerie 6 Aarau zusammen mit Werken der Söhne Gerold und Werner Hunziker
    2010 Ausstellung in Bad Rappenau, Deutschland (Galerie Grandel) «Fünf Hunziker 4 Generationen Maler von 1840 bis heute» zusammen mit Werken der Söhne Gerold und Werner, des Enkels Dominique und Urenkels NicolasHunziker.

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Hermann Hunzikers oeuvre, so wie es auf uns gekommen ist, verdient unsere Aufmerksamkeit, unsere Sympathie, unseren Respekt. Es ist nun an der Zeit, dass es in der Geschichte der Schweizer Malerei des vergangenen (19.) Jahrhunderts den ihm angemessenen Platz einnimmt.

Prof. Dr. h.c. Werner Hager

Er liebte die Beschauung. Alles Genrehafte oder Anekdotische war ihm fremd. Er zog es vor, sich unvermittelt mit der Natur auseinander zu setzen.

Gerold Hunziker über seinen Vater

 

HH Verlag Galerie 6 Aarau.jpg Hermann Hunziker . Paysages intimes, Verlag Galerie 6, Aarau 1985
 herman_selbst.jpg Sebstprtrait 1871, Kohle, 36x27 cm

hh_der weg.jpgDer Weg 1909, Öl a. Lw. 56x91 cm

hhseekueste.jpgSeeküste 1900, Aquarell 14x21 cm

hhSonnenunter.jpg Sonnenuntergang 1878, Öl, 42x34 cm